Major-Perioden ⭐⭐
Wenn der Mond seinen höchsten (Zenit) oder tiefsten Punkt (Nadir) durchläuft. Dauer: ca. 2 Stunden. In diesen Fenstern ist die Tier-Aktivität statistisch am höchsten.
Solunar-Theorie: Finde die aktivsten Zeitfenster für Vögel und Wildtiere basierend auf Mondtransit und Mondphase für Naturfotografie und Tierbeobachtung.
📍 Standort wird für lokale Zeiten benötigt
Die Solunar-Theorie wurde 1926 von John Alden Knight entwickelt. Sie basiert auf der Beobachtung, dass Wildtiere und nachtaktive Arten ihre Aktivitätsmuster nach dem Stand des Mondes ausrichten. Major-Perioden (Mondtransit am höchsten und tiefsten Punkt) und Minor-Perioden (Mondauf- und -untergang) markieren die Zeitfenster mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für Tieraktivität.
Wenn der Mond seinen höchsten (Zenit) oder tiefsten Punkt (Nadir) durchläuft. Dauer: ca. 2 Stunden. In diesen Fenstern ist die Tier-Aktivität statistisch am höchsten.
Mondaufgang und Monduntergang. Dauer: ca. 1 Stunde. Gute Fenster für Aktivität, besonders in Kombination mit Dämmerungszeiten.
Neumond und Vollmond beeinflussen das Verhalten extrem. Bei Neumond jagen Eulen und Fledermäuse intensiver, da ihre Beute im Dunkeln aktiver ist. Vollmond-Nächte sind ideal für die allgemeine Wildtierbeobachtung, da many Fluchttiere die hellen Nächte zur späten Nahrungsaufnahme nutzen.
Die Solunar-Theorie basiert auf Beobachtungen seit 1926. Während sie keine Garantie bietet, berichten viele erfahrene Naturfotografen und Biologen von deutlich besseren Sichtungsraten während Major- und Minor-Perioden, besonders bei Neu- und Vollmond.
Ja, für präzise Mondauf-/untergangs- und Transitzeiten wird dein Standort benötigt. Ohne Standort verwenden wir Berlin (52.5°N) als Referenz.
Ja! Die Solunar-Theorie funktioniert für Süß- und Salzwasser. Besonders in Küstenregionen und Feuchtgebieten ist die Tieraktivität durch die Gezeitenkraft an Neu- und Vollmondtagen extrem gesteigert.