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Abnehmender Mond als NASA/SVS Mondvisualisierung
Welche Mondphase ist heute?

Abnehmender Mond

Das Mondlicht nimmt ab. Die Schatten wandern zur anderen Seite und zeigen Strukturen, die um den zunehmenden Mond anders wirken.

Ausleuchtung 77.6%
Mondalter 19.4 Tage
NASA Frame #5147
Nächste Termine
Nächster Neumond Mittwoch, 12. August 2026
Nächster Vollmond Freitag, 28. August 2026
Nächster abnehmender Halbmond Donnerstag, 06. August 2026

Halbmond: Heute ist ideal für Kraterdetails.

Fernglas-Guide öffnen

Bild: NASA Scientific Visualization Studio, Moon Phase and Libration 2026. NASA-Inhalte werden gemäß NASA Media Usage Guidelines genutzt.

Mondphase heute verstehen

Welche Mondphase ist heute und was bedeutet sie?

Die Mondphase beschreibt, wie viel der von der Sonne beleuchteten Mondseite von der Erde aus sichtbar ist. Entscheidend sind Ausleuchtung, Mondalter und die Lage der Licht-Schatten-Grenze, dem Terminator. Im interaktiven Simulator siehst du Schritt für Schritt, wie Mondphasen entstehen und warum der Mond jeden Tag später aufgeht.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung zeigt den sichtbaren hellen Anteil der Mondscheibe. Niedrige Werte passen zu Neumond und Sichel, hohe Werte zu zunehmendem Mond, Vollmond und abnehmendem Mond.

Mondalter

Das Mondalter zählt die Tage seit dem letzten Neumond. Ein kompletter Mondzyklus dauert im Mittel etwa 29,53 Tage.

Halbmond

Beim zunehmenden oder abnehmenden Halbmond ist etwa die halbe Mondscheibe beleuchtet. Diese Phasen heißen astronomisch erstes und letztes Viertel.

Fotografie

Für Mondfotos helfen kurze Belichtungszeiten, manuelle Scharfstellung und ein stabiles Stativ. Bei Halbmond-Phasen zeigen Schatten oft mehr Struktur als bei Vollmond.

Selbst ausprobieren

Mondphasen-Simulator: die Geometrie in Bewegung

Die Erklärung oben lässt sich hier direkt nachstellen. Die Simulation startet pausiert mit der heutigen Mondphase in der Ansicht „Phasen-Entstehung“: Links steht die Sonne, in der Mitte die Erde, außen die Phase, die wir dabei von der Erde aus sehen. Zieh den Mond über seine Bahn oder starte die Animation – sie zählt von heute an vorwärts. Die Werte darunter – Ausleuchtung, Mondalter und der Winkel Sonne–Erde–Mond – sind dieselben Größen, die auch die heutige Mondphase oben beschreiben.

Phase
Beleuchtet
Mondalter
Winkel Sonne–Erde–MondWinkel S–E–M

Echte Mondphasen · SunCalc, lokal berechnet

Wie die Phasen astronomisch zustande kommen – Bahnneigung, gebundene Rotation, synodischer und siderischer Monat – steht ausführlich auf der Seite Mondphasen-Simulator: wie Mondphasen entstehen.

Hintergrund verstehen

Mondphasen erklärt: Blickwinkel, Umlauf und Sichtbarkeit

Die Mondphase heute ist eine Frage der Geometrie zwischen Sonne, Erde und Mond – nicht ein Schatten, den die Erde auf den Mond wirft. Von der Erde aus sehen wir je nach Stellung des Mondes einen anderen Anteil seiner immer zur Hälfte sonnenbeschienenen Kugel. Diesen Blickwinkel kannst du direkt oben im eingebetteten Simulator selbst bewegen – hier steht die belastbare Erklärung dahinter.

Blickwinkel statt Erdschatten

Immer ist genau eine Hälfte des Mondes von der Sonne beleuchtet. Wie viel dieser hellen Hälfte wir sehen, hängt allein vom Winkel Sonne–Mond–Betrachter ab. Bei Neumond steht der Mond in Richtung Sonne, seine beleuchtete Seite zeigt von uns weg; bei Vollmond steht er der Sonne gegenüber, wir blicken frontal auf die Tagseite. Der Erdschatten spielt dabei keine Rolle – er trifft den Mond nur bei einer Mondfinsternis.

Warum nicht jeder Vollmond eine Finsternis ist

Die Mondbahn ist um rund 5,1° gegen die Erdbahnebene (Ekliptik) geneigt. Meist zieht der Vollmond deshalb ober- oder unterhalb des Erdschattens vorbei. Nur wenn Vollmond und Durchgang durch einen der beiden Knoten – die Schnittpunkte von Mondbahn und Ekliptik – zusammenfallen, entsteht eine Mondfinsternis. Genau dieser Unterschied zeigt, dass Phasen und Finsternisse zwei verschiedene Dinge sind.

Jeden Tag rund 50 Minuten später

Auf seiner Bahn wandert der Mond pro Tag etwa 12 bis 13° ostwärts vor den Sternen entlang (360° in gut 27 Tagen). Die Erde muss sich daher jeden Tag ein Stück weiterdrehen, um ihn wieder einzuholen. Deshalb geht der Mond im Mittel rund 50 Minuten später auf als am Vortag – und die sichtbare Ausleuchtung verschiebt sich Tag für Tag.

Synodisch 29,53 – siderisch 27,32 Tage

Relativ zu den Sternen umrundet der Mond die Erde in 27,32 Tagen (siderischer Monat). Der Phasenzyklus von Neumond zu Neumond dauert aber 29,53 Tage (synodischer Monat), denn währenddessen ist auch die Erde ein Stück um die Sonne weitergezogen. Der Mond muss diese Strecke „nachholen“, bis dieselbe Sonnen-Geometrie wieder erreicht ist. Der Mondkalender folgt deshalb dem synodischen Monat.

Immer dieselbe Seite: gebundene Rotation

Der Mond dreht sich in exakt der Zeit einmal um sich selbst, in der er die Erde umrundet – diese gebundene Rotation lässt ihn uns stets nahezu dieselbe Seite zeigen. Durch die Libration, ein leichtes scheinbares Schwanken in Länge und Breite, blicken wir im Lauf der Zeit dennoch auf rund 59 % der Oberfläche und damit ein Stück um den Rand herum.

Wann welche Phase am Himmel steht

Grob gilt: Der Neumond steht nahe der Sonne und bleibt unsichtbar. Die zunehmende Sichel zeigt sich abends tief im Westen, das erste Viertel steht am Abendhimmel. Der Vollmond geht bei Sonnenuntergang auf und bei Sonnenaufgang unter – er ist die ganze Nacht sichtbar. Das letzte Viertel erscheint nach Mitternacht, die abnehmende Sichel steht in der Morgendämmerung im Osten.

Beobachtung

Abnehmender Mond beobachten

Beim abnehmenden Mond wandern die Schatten auf die andere Seite. Der Terminator zeigt nun Strukturen, die während der zunehmenden Phase im Dunkeln lagen.

Quelle

NASA/SVS Dial-A-Moon

Die Abbildung stammt aus dem NASA Scientific Visualization Studio. Die Frames visualisieren Mondphase und Libration in stündlichen Intervallen für 2026.

Hinweis

Realistischer als Icons

Statt schematischer Halbkreise zeigt diese Ansicht Oberflächenstruktur, Schattenkante und die leichte scheinbare Bewegung des Mondes durch Libration.

FAQ

Häufige Fragen zur Mondphase heute

Wie wird die Mondphase heute berechnet?

Die Seite berechnet die aktuelle Mondphase im Browser aus astronomischen Mondwerten und ordnet sie einer Phase wie Neumond, zunehmende Sichel, erstes Viertel, Vollmond oder abnehmende Sichel zu.

Warum sieht der Mond nicht jeden Tag gleich aus?

Der Mond umkreist die Erde. Dadurch sehen wir jeden Tag einen anderen Anteil seiner beleuchteten Seite. Zusätzlich verändert Libration leicht die sichtbare Mondoberfläche.

Ist Vollmond immer die beste Zeit zum Beobachten?

Vollmond ist eindrucksvoll hell, aber für Kraterdetails sind Viertel- und Sichelphasen oft spannender, weil die Schatten länger sind.

Was ist der Unterschied zwischen zunehmendem und abnehmendem Mond?

Beim zunehmenden Mond wächst der sichtbare Lichtanteil bis zum Vollmond. Danach nimmt die Ausleuchtung wieder ab, bis der nächste Neumond erreicht ist.

Entstehen Mondphasen durch den Erdschatten?

Nein. Mondphasen entstehen durch den wechselnden Blickwinkel zwischen Sonne, Erde und Mond, nicht durch einen Schatten der Erde. Der Erdschatten trifft den Mond nur bei einer Mondfinsternis, die wegen der um 5,1° geneigten Mondbahn selten ist.

Warum geht der Mond jeden Tag später auf?

Der Mond wandert pro Tag etwa 12 bis 13° ostwärts vor den Sternen entlang. Die Erde muss sich daher etwas weiterdrehen, um ihn wieder einzuholen – im Mittel geht er dadurch rund 50 Minuten später auf als am Vortag.

Die ausführliche Erklärung mit Geometrie und Umlaufzeiten steht im Abschnitt „Mondphasen erklärt“ oben; wie die Phasen konkret entstehen, lässt sich im Mondphasen-Simulator Schritt für Schritt nachvollziehen.