Mond Brennweiten-Simulator
Erlebe die physikalisch korrekte Wirkung verschiedener Objektive und Sensorformate auf Mondaufnahmen. Vergleiche Vollformat (Full Frame) und Crop-Sensoren (APS-C) von 24 mm Weitwinkel bis 1000 mm Super-Tele.
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Die Looney-11-Regel für Mondfotos
Der Mond leuchtet viel heller, als man in der dunklen Nacht vermuten würde, da er direkt von der Sonne angestrahlt wird. Ein automatischer Belichtungsmesser der Kamera schlägt daher oft überbelichtete Bilder vor. Die Looney-11-Regel ist eine bewährte Faustformel, mit der du sofort die perfekte Belichtung für scharfe Mondkrater findest.
Die Grundregel (Vollmond)
Stelle deine Kamera auf den manuellen Modus (M), wähle Blende f/11 und stelle die Belichtungszeit so nah wie möglich an den Kehrwert deines ISO-Wertes ein. Zum Beispiel:
- ISO 100 → 1/100 s (oder 1/125 s)
- ISO 200 → 1/200 s (oder 1/250 s)
- ISO 400 → 1/400 s (oder 1/500 s)
Warum f/11?
Da der Mond im Weltraum direktes Sonnenlicht reflektiert, hat seine Oberfläche die gleiche Helligkeit wie ein sonnendurchfluteter Tag auf der Erde (daher gilt die "Sunny-16-Regel" für die Erde, und die "Looney-11-Regel" für den Mond wegen seiner etwas dunkleren Albedo).
Wichtig: Benutze ein stabiles Stativ und fokussiere manuell (z.B. über die Lupe im Live-View deiner Kamera) auf die Kraterkante des Mondes, um maximale Detailschärfe zu erzielen.
Anpassung an andere Mondphasen
Je weniger der Mond von der Sonne beleuchtet wird, desto weniger Licht reflektiert er in Richtung Erde. Daher musst du die Belichtungszeit verlängern oder die Blende weiter öffnen:
| Mondphase | Empfohlene Blende (bei 1 / ISO Belichtungszeit) | Lichtmenge relativ zu Vollmond | Praxis-Tipp |
|---|---|---|---|
| Vollmond | f/11 | Basis (1x) | Perfekt ausgeleuchtete Krater an den Rändern. |
| Dreiviertelmond (Gibbous) | f/8.0 | 2x mehr Licht nötig | Die Kraterstrukturen werfen bereits deutliche Schatten. |
| Halbmond (Quarter) | f/5.6 | 4x mehr Licht nötig | Sehr kontrastreich entlang der Tag-Nacht-Grenze (Terminator). |
| Sichelmond (Crescent) | f/4.0 | 8x mehr Licht nötig | Sehr schmaler Streifen. Möglicherweise Stativ zwingend erforderlich. |
Was du für echte Mondfotos brauchst
Eine lange Brennweite ist nur der halbe Weg zum scharfen Mondfoto. Um die theoretische Detailschärfe deines Objektivs auf den Sensor zu bringen, ist stabiles Zubehör unabdingbar:
Stabiles Dreibeinstativ
Warum: Bei Brennweiten von 300 mm oder mehr ist das Halten aus der Hand unmöglich. Jedes minimale Zittern verwackelt das Bild und lässt den Mond unkenntlich werden.
Vorteil: Stabiler Stand und exakte Bildkomposition ohne Absinken der Linse.
Stativ Upgrade ansehenJJC Kabel-Fernauslöser
Warum: Selbst das vorsichtigste Drücken des Kameraauslösers führt bei starkem Zoom zu feinen Vibrationen. Ein Fernauslöser löst die Kamera völlig kontaktlos aus.
Vorteil: 100 % vibrationsfreie und knackscharfe Detailaufnahmen.
JJC Fernauslöser ansehenUlanzi MT-08 Mini-Stativ
Warum: Wenn du dein Handy an ein Fernglas, Teleskop oder Clip-On-Objektiv anbringst, benötigst du einen stabilen Halt, um das Motiv perfekt zu zentrieren.
Vorteil: Handliche Größe, integrierter Kugelkopf und Teleskopauszug.
Ulanzi MT-08 ansehenWerbehinweis: Diese Seite enthält Partnerlinks. Wenn du über einen dieser Links kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis unverändert.