Januar
Do., 7. Jan. 2027
Steinbock · Wintersechseck beobachten
Neumond ist die dunkelste Phase des Mondzyklus. Für Sternenhimmel und Deep-Sky-Beobachtung ist diese Zeit oft besonders interessant, weil wenig Mondlicht den Himmel aufhellt. Klicke auf einen Monat, um Details zu erfahren.
Do., 7. Jan. 2027
Steinbock · Wintersechseck beobachten
Sa., 6. Feb. 2027
Wassermann · Blick in den Orionnebel
Mo., 8. März 2027
Fische · Deep-Sky zum Frühlingsanfang
Mi., 7. Apr. 2027
Widder · Lyriden-Sternschnuppen
Do., 6. Mai 2027
Stier · Virgo-Galaxienhaufen
Fr., 4. Juni 2027
Zwillinge · Kurze, dunkle Sommernacht
So., 4. Juli 2027
Krebs · Höhepunkt Milchstraße
Di., 31. Aug. 2027
Jungfrau · Perseiden-Sternschnuppen
Do., 30. Sept. 2027
Waage · Andromeda-Galaxie sichtbar
Fr., 29. Okt. 2027
Skorpion · Kühle Herbstnacht
So., 28. Nov. 2027
Schütze · Leoniten-Meteorschauer
Mo., 27. Dez. 2027
Steinbock · Geminiden-Sternschnuppen
Die Termine basieren auf astronomischen Berechnungen. Lokale Bedingungen können die Sichtbarkeit beeinflussen.
Neumond ist der Moment, in dem der Mond zwischen Erde und Sonne steht — seine beleuchtete Seite zeigt von uns weg. Der Mond selbst ist unsichtbar. Für Astronomen und Sterngucker ist das aber kein Nachteil: Ohne den hellen Vollmond wird der Himmel merklich dunkler, und Objekte die sonst im Mondlicht verschwinden werden sichtbar.
In Neumondnächten ist die Milchstraße in klaren Nächten mit bloßem Auge erkennbar — vorausgesetzt, man ist weit genug von Lichtverschmutzung entfernt. Die besten Bedingungen gibt es von Mai bis September.
Neumond bedeutet: kein Mondlicht in der Nacht. Das Fenster für Dunkelbeobachtung öffnet sich von einigen Tagen vor bis einige Tage nach Neumond. Am Neumond-Tag selbst ist die Nacht am dunkelsten.
Neumond markiert den Beginn eines neuen Mondzyklus (Lunation). Der nächste Vollmond folgt etwa 14–15 Tage später. Im Mondkalender ist Neumond der Ausgangspunkt für alle anderen Phasen-Termine des Monats.
Neumondnächte eignen sich nicht zur Mondbeobachtung — dafür sind sie ideal für alles, was sonst im Mondlicht untergeht. Mit einem einfachen Fernglas oder Teleskop werden Sternhaufen, Nebel und andere Galaxien in klaren Neumondnächten deutlich sichtbarer.
Den jeweils nächsten Neumond zeigt die Mondphase heute-Seite mit tagesaktuellem Datum und Mondphase. Im Mondkalender kann nach Neumond gefiltert werden.
Nein. Bei Neumond steht der Mond zwischen Erde und Sonne — seine beleuchtete Seite zeigt von uns weg. Er ist daher am Nachthimmel nicht sichtbar. Kurz nach Neumond erscheint eine schmale zunehmende Sichel am Westhorizont nach Sonnenuntergang.
Ohne Mondlicht wird der Himmelshintergrund deutlich dunkler. Schwache Objekte wie Nebel, Galaxien und die Milchstraße sind besser sichtbar. Vollmondlicht kann bis zu 400.000 Sterne unsichtbar machen, die bei Neumond erkennbar wären.
Neumond ist astronomisch gesehen ein exakter Zeitpunkt, kein Zeitraum. Praktisch spricht man von einer Neumondnacht, wenn der Mond weniger als 10 % beleuchtet ist — das sind etwa 1–2 Tage um den genauen Neumondtermin herum.